Behandlungsziele

Ein Bild zu Behandlungszielen

Die Ziele der medizinischen Rehabilitation liegen:
1. in der Eingliederung in Beruf und Arbeit,
2. in die Wiedereingliederung in Gesellschaft und Familie
3. im Erreichen und Erhalten der dauerhaften Drogen- und Alkoholabstinenz,
4. in der Förderung von Offenheit und Ehrlichkeit,
5. im Erwerb und in der Stabilisierung sozialer Kompetenzen und
6.in der posotiven Beeinflussung rehabilitationsrelevanter körperlicher und seelicher Störungen.

Insbesondere zur Wiederaufnahme einer dauerhaften Erwerbstätigkeit oder zur Wahrnehmung einer beruflichen Qualifizierungsmaßnahme sollen die Patienten zur Abstinenz befähigt und die fehlenden sozialen Kompetenzen ausgeglichen werden.

Viele Patienten besitzen bei Antritt ihrer Therapie keinen Schulabschluss, verfügen über nur kurze Zeiten der Beschäftigung, waren längere Zeit arbeitslos oder haben allenfalls während einer Haftzeit Gefängnisarbeit geleistet. Neben formalen Qualifikationen fehlen ihnen Basisqualitäten wie Pünktlichkeit, Ausdauer, Ordnung oder andere Struktur gebende Verhaltensweisen.

Damit die übergeordneten Rehabilitationsziele der wesentlichen Besserung und der Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit erreicht werden können, ist der Therapieprozess in drei Phasen unterteilt. Jeder dieser Phasen lassen sich schwerpunktmäßig typische Themenbereiche und konkrete Therapieziele zuordnen.

Der Übergang von einer Phase in die andere Phase orientiert sich nicht an starren Zeiten, sondern am individuellen Therapieverlauf der Patienten. Für die Entscheidung ist der Bezugstherapeut zuständig.